| Akruba |
| Australische Hutfabrik in Kempsey (Neu-Süd-Wales) |
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| Arlt, Dieter |
| Dieter Arlt GmbH, Düsseldorf Deutscher Hut- und Mützenlieferant |
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| Aufschlag |
| Wird der Rand eines Hutes hochgezogen, so bezeichnet man das als Aufschlag. Damenhüte mit vorne hochgezogener Krempe bezeichnet man als Aufschlaghüte. |
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| Ausseer |
| Bad Aussee im steirischen Salzkammergut ist ein seit weit über einhundert Jahren beliebter Kurort und Sommerfrische. Aus dem dort getragenen Trachtenhut wurde ein schwarzer Herrenfilzhut kreiert, mit einem breiten grünen Taftband und passendem Einfaß. In den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts war er in Deutschland sehr beliebt. Die Bandschleife befindet sich hinten. |
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| Aussenklappe |
| Diese kommt heute vor allem bei Pelz- und Pelzimitatmützen vor. Sie ist so an die Mütze gearbeitet, dass man sie bei Kälte über die Ohren klappen kann. Die sogenannten Skimützen, die es in verschiedenen Formen gibt, z.B. wie sie die Gebirgsjäger in Deutschland und Österreich als Uniformmützen tragen oder anders geschnitten auch in Nordeuropa, haben gleichfalls Außenklappen. |
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| Backenform |
| Einfacher Schnitt für Herrenmützen mit runden, seitlichen Einsätzen (=Backen). |
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| Charles Müller |
| Charles Müller S.A., CH-Nänikon, Schweizer Hut- und Mützenlieferant |
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| Davy Crockett |
| Mit diesem Namen aus Erzählungen des nordamerikanischen Pionier-Milieus bezeichnet man eine topfförmige Pelzmütze, oft aus Waschbärfell, an der der gestreifte Schwanz des Waschbären hinten herunter hängt. |
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| Dearstalker |
| Eine einst aus England und Schottland kommende, vorwiegend zur Jagd gebrauchte Mütze mit rundem Kopf, kleinen Schirmen vorne und hinten sowie beidseitigen Ohrenklappen, die bei Nichtbenutzung oben zusammen gebunden werden. Die Roman- und Filmfigur Sherlock Holmes machte sie weltbekannt. |
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| Docker |
| Kleine kurze Strickmütze mit aufgerolltem Rand wie sie von den Dockarbeitern getragen wurde. |
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| Doktorhut |
| Schon in Bologna, der ältesten Universität Europas, gegründet 1088, war es üblich, nach erfolgter Promotion Absolventen mit einer besonderen Tracht zu ehren. Im Laufe der Jahrhunderte gab es an den Universitäten der alten, später auch der Neuen Welt vielfältige Formen der dazu gehörigen Kopfbedeckungen. Im Mittelalter war das Barett weit verbreitet. In Deutschland versteht man unter dem Doktorhut die in den USA verbreitete Form: Eine enganliegende Kappe (Filz oder Stoff), schwarz, darauf ein viereckiges steifes Tuchstück mit einer langen herunter hängenden Quaste. Sie ist in schwarz oder in den Farben der jeweiligen Hochschule. |
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| Dreispitz |
| Zu dem auch Dreimaster genannten Hut stelle man sich einen runden Kopf und einem sehr breiten waagerechten Rand vor. Nun klappe man den Rand in drei gleichmäßigen Segmenten nach oben und befestige diese an dem runden Kopf: Es ergeben sich drei Aufschläge und drei Spitzen. Diese Hutform, schon im 17. Jahrhundert bekannt, war allgemeine Kopfbedeckung der Bürger, aber auch der Soldaten im 18. bis in das erste Viertel des 19. Jahrhunderts. In den Volkstrachten Frankens und Hessens z.B. hat er sich bis vor wenigen Jahren als feierliche Kopfbedeckung (in der hessischen Schwalm z.B. als Abendmahlshut) erhalten. Nicht zu verwechseln mit dem Dreispitz als neuzeitlichen Wanderhut, zumeist grau meliert oder lodengrün: Dieser hat einen spitzeren Kopf und vorne oben zwei, hinten eine Delle. |
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| Einfass |
| Zur Zierde und zur Festigung haben die Ränder der Herrenhüte Einfassbänder meist aus Rips, die entweder der Hutfarbe oder dem Kopfband entsprechen. |
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| Elbsegler |
| Eine traditionell dunkelblaue Schiffermütze mit 3 cm hohem Steg. Sie ist weicher und flacher gearbeitet als die Prinz-Heinrich-Mütze. |
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